Stadler gewinnt Auftrag von Go-Ahead für die Instandhaltung von 45 elektrischen Triebzügen

31.5.17 – Stadler hat den Auftrag für die Instandhaltung von 45 elektrischen Triebzügen des Typs FLIRT von der Go-Ahead Verkehrsgesellschaft Deutschland GmbH gewonnen. Ab Sommer 2019 wird die Wartung in der eigens von Go-Ahead für diesen Zweck errichteten Werkstatt in Essingen beginnen.

Bereits im Mai 2016 hat Stadler den Auftrag über die Lieferung von 45 Fahrzeugen des Typs FLIRT für das Stuttgarter Netz erhalten. Der Auftrag beinhaltet 11 dreiteilige und 15 fünfteiligen FLIRT EMU für das Los 2 sowie 9 vierteilige und 10 sechsteilige FLIRT EMU für das Los 3.

Heute haben Christoph Hässig von Stadler Pankow sowie Stefan Krispin von Go-Ahead den Vertrag für die Instandhaltung der elektrischen Triebzüge unterzeichnet. Um einen nachhaltigen Unterhalt der Fahrzeuge längerfristig zu sichern, hat sich Go-Ahead für eine Auftragsvergabe an Stadler entschieden.

„Mit diesem Auftrag geht die Partnerschaft von Go-Ahead und Stadler weit über die Fahrzeugablieferung hinaus. Wir freuen uns auf diese längerfristige Zusammenarbeit und setzen alles daran, Go-Ahead auch als Servicepartner optimal zu unterstützen“, sagt Christoph Hässig von Stadler.

„Wir freuen uns sehr, mit unserem Partner Stadler nun auch im Rahmen der Wartung unserer modernen Fahrzeuge eng zusammenzuarbeiten. Stadler kennt die Fahrzeuge buchstäblich in- und auswendig. Unser Vertrag enthält die ECM-Anforderungen und reflektiert durch die enge Verknüpfung von Betrieb und Wartung Sicherheit, Effizienz, hohe Qualität und Wirtschaftlichkeit gleichermaßen. Dies ist für uns Instandhaltung 4.0“, sagt Stefan Krispin, Geschäftsführer von Go-Ahead Deutschland.

Mit seinem integrierten Servicekonzept erhält die Instandhaltung eine hohe Planbarkeit und das Service-Team von Stadler stellt eine hohe Verfügbarkeit der Fahrzeugflotte während des ganzen Jahres sicher. Sämtliche Service-Arbeiten werden von Stadler-Mitarbeitern ausgeführt, die mit den Fahrzeugen bestens vertraut sind und einen schnellen und kosteneffizienten Einsatz gewährleisten. Auch die Verfügbarkeit von Ersatzteilen wird im Rahmen des Service-Vertrages sichergestellt. Go-Ahead stellt die nötige Infrastruktur sicher. Der Bahnbetreiber erstellt hierzu in Essingen ein neues Bahnbetriebswerk.

Die 2016 bestellten FLIRT von Stadler werden ab Juni 2019 auf den Strecken Stuttgart-Aalen-Crailsheim, Stuttgart-Ulm, Stuttgart-Vaihingen (Enz)-Pforzheim-Karlsruhe über die Schnellfahrstrecke Stuttgart-Mannheim und Stuttgart-Heilbronn-Osterburken-Lauda-Würzburg zum Einsatz kommen und in Essingen gewartet werden.

Insgesamt hält Stadler Service in 16 Ländern Fahrzeugflotten mit über 680 Fahrzeugen mit einer jährlichen Laufleistung von über 120 Millionen Kilometern instand.

 

Über Stadler

Stadler baut seit 75 Jahren Züge. Der Systemanbieter von Lösungen im Schienenfahrzeugbau hat seinen Hauptsitz im ostschweizerischen Bussnang. An mehreren Standorten in der Schweiz, in Deutschland, Spanien, Polen, Ungarn, Tschechien, Italien, Österreich, Niederlanden, Weissrussland, Algerien und den USA arbeiten über 7000 Mitarbeitende. Stadler bietet eine umfassende Produktpalette im Bereich der Vollbahnen und des Stadtverkehrs an: Highspeed-Züge, Intercity-Züge, Regio- und S-Bahnen, U-Bahnen, Tram-Trains und Trams. Überdies stellt Stadler Streckenlokomotiven, Rangierlokomotiven und Reise-zugwagen her. Darunter befindet sich auch Europas stärkste diesel-elektrische Lok. Nach wie vor ist Stadler der weltweit führende Hersteller von Zahnradbahnfahrzeugen.

Stadler in weiteren Zahlen: Der Bestseller FLIRT (Flinker Leichter Innovativer Regional Triebzug) hat sich bereits über 1400-mal in insgesamt 17 Ländern verkauft. Auch der KISS (Komfortabler Innovativer Spurtstarker S-Bahn-Zug) ist sehr gefragt: Er wurde 258-mal in 9 Ländern verkauft. Europas stärkste dieselelektrische Lok, die Euro4000, wurde in 7 Ländern 130-mal verkauft.

 

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Erik Bethkenhagen
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