Öffentlicher Nahverkehr in Stuttgart: Go-Ahead Verkehrsgesellschaft Deutschland setzt sich durch

Berlin, 17.11.2015 – Durch Ausschreibungen von weiten Teilen des Schienennetzes will Baden-Württemberg den Wettbewerb steigern und so das Angebot im Schienennahverkehr deutlich verbessern. Das deutsche Bahnunternehmen Go-Ahead Verkehrsgesellschaft Deutschland hat mit seiner englischen Mutter Go-Ahead den Zuschlag erhalten, die Lose b und c des Netzes 1 ab Juni 2019 zu betreiben. Die vom Land Baden-Württemberg ausgeschriebenen Strecken mit 3,7 Millionen Zugkilometern für Los b und 4,4 Millionen Zugkilometern für Los c gehen somit, nach Ablauf der zweiwöchigen Einspruchsfrist, erstmalig an ein privates Unternehmen.

„Go-Ahead kann auf eine langjährige Erfahrung im britischen Markt zurückgreifen. Dort befördern wir 30 Prozent aller Bahnreisenden. Wir freuen uns sehr, in Baden-Württemberg nun das erste Netz in Deutschland betreiben zu können. Das Land steht für Modernität und Innovation. Das passt zu unserer Firmenphilosophie, deren fester Bestandteil es ist, dass wir uns als langfristigen Partner in und für die Region begreifen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit allen Interessensvertretern“, sagt Stefan Krispin, Geschäftsführer der Go-Ahead Verkehrsgesellschaft Deutschland.

Führendes Verkehrsunternehmen in Großbritannien
Go-Ahead wurde 1987 im Rahmen der Privatisierung der Busnetze in Großbritannien gegründet. Mit der Deregulierung des Schienenverkehrs 1996 stieg Go-Ahead in diesen Markt ein. Das Unternehmen ist für 5.500 Bahnverbindungen auf 2.200 Kilometern Schienennetz in Großbritannien (mehr als 100 Millionen Zugkilometer pro Jahr) verantwortlich. Im öffentlichen Nahverkehr ist Go-Ahead durch verschiedene regionale Gesellschaften aktiv, die mit insgesamt rund 4.600 Bussen, darunter auch ein Großteil der bekannten roten Doppeldeckerbusse in London, täglich zwei Millionen Passagiere befördern. „Gerade die regionale Ausrichtung macht Go-Ahead erfolgreich, denn so können wir die Bedürfnisse der regionalen Kunden und Kommunen gezielt erfüllen. Wir sehen Baden-Württemberg als eine unserer Schlüsselregionen und freuen uns besonders hier als erstes aktiv zu werden. In den nächsten Jahren werden wir hier in Baden-Württemberg, aber auch in anderen Teilen Deutschlands, an weiteren Ausschreibungen teilnehmen, mit dem Ziel, uns fest als verlässlichen und verantwortungsbewussten Partner im Eisenbahnverkehr zu etablieren und uns zu einem bevorzugten Arbeitgeber zu entwickeln. Sicherheit und Qualität für die Fahrgäste, aber auch für unsere Mitarbeiter stehen für uns dabei an erster Stelle“, sagt Stefan Krispin.

 

Presseinformationen:
Go-Ahead Verkehrsgesellschaft Deutschland GmbH
Platz vor dem Neuen Tor 2
10115 Berlin
www.go-ahead-bahn.com
www.go-ahead-bahn.de

Erik Bethkenhagen
E-Mail: presse(at)go-ahead.com
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