Stadler erhält Auftrag von Go-Ahead über elf Züge vom Typ FLIRT

Berlin, 7.9.2017 – Die Vertragsunterzeichnung ist am 6. September in Berlin erfolgt. Die Go-Ahead Verkehrsgesellschaft GmbH beauftragt Stadler mit der Lieferung von elf elektrischen Triebzügen vom Typ FLIRT für den Einsatz auf dem Netz 3a der Murrbahn in Baden-Württemberg und Bayern.

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v.l.n.r.: Carsten Paul (Leiter Technik Go-Ahead), Robert Bollmann (Projektleiter Neugeschäft Go-Ahead), Stefan Krispin (Geschäftsführer Go-Ahead), Eva Bernstein (Leiterin Recht Go-Ahead), Ulf Braker (CEO Stadler Pankow), Katrin Goullon (Angebotsprojektleiterin Vertrieb Stadler Pankow) und Steffen Obst (Leiter Vertrieb Stadler Pankow)

Einmal mehr konnte sich Go-Ahead im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung durchsetzen. Ab Dezember 2019 werden die neuen elektrischen Triebzüge auf der Strecke Stuttgart – Schwäbisch Hall –Hessental – Crailsheim – Nürnberg zum Einsatz kommen. Das Auftragsvolumen umfasst rund 70 Mio. Euro.

Go-Ahead verfügt damit über eine Flotte von insgesamt 59 FLIRT unterschiedlichster Konfigurationen und Ausstattungen. Die 3-teiligen Fahrzeuge für die Murrbahn haben längere Wagenkästen und sind mit breiteren Einstiegstüren ausgestattet. Zudem erhalten die Fahrzeuge das baden-württembergische Landesdesign. Die großzügig gestalteten Einstiegsbereiche verfügen über Spaltüberbrückungen und Schiebetritte.

Die 67,6 Meter langen Triebzüge bieten 377 Personen Platz, 202 davon sitzend in der 2. Klasse und 8 Sitzplätze stehen in der 1. Klasse zur Verfügung. Wie alle FLIRT-Triebzüge verfügen diese Fahrzeuge über helle, freundliche Fahrgastbereiche, sie sind barrierefrei und durchgängig niederflurig.

Die geräumigen Mehrzweckbereiche bieten Platz für den Transport von bis zu 30 Fahrrädern, sperrigem Gepäck und Kinderwagen. Ebenso sind Rollstuhlplätze nach TSI PRM eingerichtet. Zu dem modernen Design gehört ebenso ein zeitgemäßes Fahrgastinformationssystem sowie die fahrzeugseitige WLAN-Ausstattung. Die Fahrzeuge erreichen eine maximale Geschwindigkeit von 160 km/h.

„Wir freuen uns über den neuen Auftrag und dass wir damit die Zusammenarbeit mit Go-Ahead fortsetzen dürfen“, sagt Ulf Braker, Geschäftsführer der Stadler Pankow GmbH. „Der FLIRT ist ein Produkt, welches sich immer größerer Beliebtheit erfreut. Modernste Technik, komfortable Ausstattung und eine hohe Laufruhe erfreuen die Fahrgäste – die Betreiber schätzen die hohe Energieeffizienz sowie die leichte Wartbarkeit der Fahrzeuge.“

„Wir freuen uns sehr auf die erweiterte Zusammenarbeit mit unserem Partner Stadler, um unseren Fahrgästen sichere und komfortable Fahrerlebnisse zu ermöglichen. Es ist unser gemeinsames Interesse mit Qualität zu überzeugen“, sagt Stefan Krispin, Geschäftsführer von Go-Ahead.

 

Über Stadler

Stadler baut seit 75 Jahren Züge. Der Systemanbieter von Lösungen im Schienenfahrzeugbau hat seinen Hauptsitz im ostschweizerischen Bussnang. An mehreren Standorten in der Schweiz, in Deutschland, Spanien, Polen, Ungarn, Tschechien, Italien, Österreich, Niederlanden, Weissrussland, Algerien, Australien und den USA arbeiten gegen 7000 Mitarbeitende. Stadler bietet eine umfassende Produktpalette im Bereich der Vollbahnen und des Stadtverkehrs an: Highspeed-Züge, Intercity-Züge, Regio- und S-Bahnen, U-Bahnen, Tram-Trains und Trams. Überdies stellt Stadler Streckenlokomotiven, Rangierlokomotiven und Reise­zugwagen her. Darunter befindet sich auch Europas stärkste diesel-elektrische Lok. Nach wie vor ist Stadler der weltweit führende Hersteller von Zahnradbahnfahrzeugen.

Stadler in weiteren Zahlen: Der Bestseller FLIRT (Flinker Leichter Intercity- und Regional-Triebzug) hat sich bereits über 1400-mal in insgesamt 17 Ländern verkauft. Auch der KISS (Komfortabler Innovativer Spurtstarker S-Bahn-Zug) ist sehr gefragt: Er wurde 258-mal in 9 Ländern verkauft. Europas stärkste dieselelektrische Lok, die Euro4000, wurde in 7 Ländern 130-mal verkauft. Stadler Service hält zudem in 16 Ländern Fahrzeugflotten mit über 680 Fahrzeugen mit einer jährlichen Laufleistung von über 110 Millionen Kilometern instand.

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Presseinformationen:
Go-Ahead Verkehrsgesellschaft Deutschland GmbH
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Erik Bethkenhagen
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