Stadler Pankow erhält Full-Service-Auftrag für die Instandhaltung von elf elektrischen FLIRT-Triebzügen

Berlin, 29. März 2018 – Stadler Pankow hat den Auftrag für die Instandhaltung von elf elektrischen Triebzügen des Typs FLIRT für das Netz 3a von der Go-Ahead Verkehrsgesellschaft Deutschland GmbH gewonnen. Ab 2019 wird die Instandhaltung der auf der Strecke von Stuttgart nach Nürnberg eingesetzten dreiteiligen Triebzüge in der von Go-Ahead für diesen Zweck errichteten Werkstatt in Essingen ausgeführt.

2016 hatte Stadler Pankow den Auftrag über die Lieferung von 45 Fahrzeugen des Typs FLIRT für das Stuttgarter Netz erhalten, 2017 schloss sich ein Auftrag über Service und Instandhaltung für 13,5 Jahre an. Im gleichen Jahr folgte eine weitere Bestellung von elf Fahrzeugen des Typs FLIRT für das Netz 3a. Ab Dezember 2019 werden die Fahrzeuge auf der Murrbahn genannten Strecke Stuttgart-Nürnberg unterwegs sein und dabei jährlich 2,1 Millionen Zugkilometer zurücklegen.

Heute haben Daniel Baer, Geschäftsleiter Stadler Service Deutschland, sowie Stefan Krispin, Geschäftsführer von Go-Ahead Deutschland, nun auch den Vertrag für die Instandhaltung der elf elektrischen Triebzüge unterzeichnet. Um auch im Netz 3a einen nachhaltigen Unterhalt der Fahrzeuge längerfristig zu sichern, hat sich Go-Ahead erneut für die Auftragsvergabe an Stadler entschieden.

„Dieser zweite Service-Auftrag bestärkt die gute Partnerschaft von Go-Ahead und Stadler. Wir freuen uns auf die längerfristige Zusammenarbeit und setzen alles daran, Go-Ahead auch als Servicepartner optimal zu unterstützen“, sagt Daniel Baer von Stadler.

„Anknüpfend an den Wartungsvertrag für die Netz 1-Fahrzeuge werden wir auch mit diesem Vertrag im Rahmen der Wartung unserer modernen Fahrzeuge für das Netz 3A eng mit unserem Partner Stadler zusammenzuarbeiten. Stadler kennt die Fahrzeuge buchstäblich in- und auswendig. Unser Vertrag enthält die ECM-Anforderungen und reflektiert durch die enge Verknüpfung von Betrieb und Wartung Sicherheit, Effizienz, hohe Qualität und Wirtschaftlichkeit gleichermaßen. Dies ist für uns Instandhaltung 4.0“, sagt Stefan Krispin, Geschäftsführer von Go-Ahead Deutschland.

Mit dem Abschluss des zweiten Servicevertrags werden ab 2019 insgesamt 56 FLIRT-Züge von Stadler in Essingen instand gehalten. Die Werkstatt wird einer der ersten Instandhaltungsstandorte deutschlandweit sein, der die bewährte Stadler Rail Maintenance Software (SRMS) nutzen wird, um die Effizienz und Effektivität der Instandhaltung vor Ort kontinuierlich zu steigern. SRMS vereint unter anderem auf einen Blick die Instandhaltungsplanung, das Reporting sowie das Ersatzteilmanagement unter Einbindung mobiler Endgeräte wie etwa Handhelds. Zudem wird Stadler im Rahmen der Instandhaltung die Fernüberwachungssoftware RDS (Rail Data Service) der Fahrzeuge nutzen, um eine optimale Zuverlässigkeit gewährleisten zu können. Die Software unterstützt die Service-Mitarbeiter vor Ort durch die intelligente Auswertung von Sensordaten des Fahrzeuges, um so eine zustandsorientierte Instandhaltung zu ermöglichen. Das integrierte Servicekonzept sorgt für eine optimale Planbarkeit der Arbeiten, die es Stadler ermöglicht, eine hohe Verfügbarkeit der Fahrzeugflotte über das Jahr hinweg sicher zu stellen. Sämtliche Service-Arbeiten werden von Stadler-Mitarbeitern ausgeführt, die mit den Fahrzeugen bestens vertraut sind und einen schnellen und kosteneffizienten Einsatz gewährleisten. Auch die Verfügbarkeit von Ersatzteilen wird im Rahmen des Service-Vertrages sichergestellt.

„Mit dem Zusammenspiel dieser Faktoren und der engen Zusammenarbeit unseres Kunden Go-Ahead legen wir den Grundstein für eine kontinuierliche Optimierung aller relevanten Hebel“, so Daniel Baer.

Insgesamt hält Stadler Service in 16 Ländern an über 35 Standorten Fahrzeugflotten mit über 680 Fahrzeugen mit einer jährlichen Laufleistung von über 120 Millionen Kilometern instand.

v.l.n.r.: Andreas Hiller, Leiter Instandhaltung & RAM/LCC Stadler Pankow; Daniel Baer, Geschäftsleiter Stadler Service Deutschland; Stefan Krispin, Geschäftsführer Go-Ahead Verkehrsgesellschaft Deutschland; Carsten Paul, Leiter Technik Go-Ahead Verkehrsgesellschaft Deutschland

 

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